
Frank Stauss Höllenritt Wahlkampf Reloaded 2017
Frank Stauss ist ein deutscher Werbetexter, Politikberater und Autor. Ex-Berater von Schröder und Steinmeier Wahlkampfprofi – Frank Stauss erwartet das Duell Merz gegen Scholz. Die Ära der Angela Merkel neigt sich dem Ende. Politologe, Studium in Heidelberg, Washington und Berlin, Fulbright Stipendiat, Geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Richel, Stauss und Wahlkampf-. Frank Stauss (* Februar in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Werbetexter, Politikberater und Autor. Inhaltsverzeichnis. 1 Ausbildung; 2. Frank Stauss war am in der PHOENIX Runde und da wir alles gut vorbereiten, hat er sich ein paar Notizen gemacht. Alles bringt man natürlich in so einem. Frank Stauss In unserem Themenverzeichnis finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Frank Stauss. Die Artikel sind chronologisch sortiert und. Frank Stauss hat in den vergangenen 25 Jahren mehr als 30 Wahlkämpfe im In- und Ausland geführt. Mit seiner Agentur Richel, Stauss betreute er unter.

Strauss's musical preferences were strongly classical ; he loved the music of Mozart above all other, and also particularly admired Haydn and Beethoven.
Despite his personal distaste for Wagner, both as a man and a musician, Strauss's strict professionalism drove him to devote all his technical mastery to the important horn solos in Wagner's operas.
Wagner said, "Strauss is a detestable fellow but when he blows his horn one cannot sulk with him. In Strauss was elected conductor of the amateur orchestra, the "Wilde Gung'l", a post he held for 21 years.
Strauss retired from the opera orchestra in , though he continued his conducting and taught for some years thereafter. He died in Munich at the age of From Wikipedia, the free encyclopedia.
Not to be confused with Franz Josef Strauss. German composer and musician. Parkstein , Kingdom of Bavaria , German Confederation.
Munich , German Empire. Bernhard Brüchle. Classical music portal. Categories : births deaths 19th-century classical composers 19th-century German composers 19th-century male musicians German classical composers German classical horn players German male classical composers German Romantic composers 20th-century male musicians.
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Sie verlaufen nicht mehr entlang der klassischen bisherigen sozioökonomischen Prägung von früher: Also etwa zwischen Arbeitern und Angestellten, Katholiken und Protestanten, Reich und Arm, Gewerkschaften und Arbeitgebern — sie verlaufen heute viel stärker entlang soziokultureller Grenzen.
Und diese finden sich querbeet. Wenn Sie in einer solchen Landschaft durchdringen wollen, müssen Sie ihre Botschaft noch stärker zuspitzen, Sie müssen noch stärker emotionalisieren und polarisieren.
Er machte für eine in Richtung Konservatismus verschobene Debattenhoheit vor allem an der Akzentverschiebung der Republikaner auf der Werteebene verantwortlich.
Es ging nicht mehr nur um die Wirtschaft — es ging immer stärker um Werte. Lakoff machte deutlich, dass die Konservativen nahezu ihren ganzen Diskurs auf der Ausdehnung dieser Family Values und besonders auch deren Bedrohung aufbauen.
Bis heute wird in diesen konservativen Familien-Frame alles eingebettet, was Gefühle von Bedrohung durch Veränderung auslöst.
Und es wird häufig geleugnet, dass Veränderung überhaupt notwendig sei. Wie etwa, ob es den Klimawandel überhaupt gibt. Steuern , zum Beispiel, sind aus konservativer Sicht ein unschöner Eingriff in unsere Hoheitsrechte.
Nein, sie sind eine Last. Schon längst wird der Diskurs über Steuern von Metaphern geprägt. Sie sind nicht so radikal, aber wirksam.
Befreit von dieser Last kann er jetzt wieder Jagen und Sammeln nur für seinen Stamm und seine Familie. Aber sind die Worte nicht unschuldig?
Aber auch er bediente sich dem erfolgreichen konservativen Framing der Stärke. Heute sind dieselben Worte aber noch weniger unschuldig.
Denn heute stehen sie in einem noch wesentlich nationalistischeren Kontext. Es geht nicht nur um die Stärke der eigenen Nation. Es geht auch darum, sie vor Eindringlingen und Einflüssen zu schützen.
In dieses populistisch-konservative Framing werden auch auf den ersten Blick entfernte Ereignisse eingebettet.
Das isolationistische Element des Framings bedient der heutige Präsident der USA, der sich lautstark darüber beschwert, dass ein Film aus Korea den Oscar für den besten Film gewonnen hat.
Man kann fast sämtliche Parteien entlang dieser Demarkationslinie sortieren. Aber bereits war es ein zentrales Ausweisschild für den letzten erfolgreichen demokratischen Kandidaten vor Obama: Bill Clinton.
Erfolgreiche progressive Kampagnen der jüngsten Zeit haben diese Emotion massiv bedient und ihre Sprache daran ausgerichtet.
Mehr Optimismus geht ja kaum. Progressive Parteien — so meine Erkenntnis, haben dann eine Chance gegen die Sprachmacht der Angst, wenn sie sich dieser positiven Sicht auf die Chancen des Wandels ganz verschreiben.
Viel zu oft sind Parteien mit einer progressiven Agenda auf einem negativen Framing unterwegs. Aber am Ende dieser Botschaft bin ich schon so deprimiert, ich will morgens schon nicht mehr aufstehen, um wählen zu gehen, so schrecklich ist das alles.
Und auch Hillary Clinton konnte gegen Trump nur verlieren, weil die Menschen mit ihr keine Hoffnung auf einen Aufbruch verbanden.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Es gibt diese Probleme alle. Und man muss sie angehen. Zum Abschluss möchte ich Ihnen einen Ausschnitt aus der Rede einer Frau zeigen, gegen die ich zweimal Wahlkämpfe verloren habe.
Da sie insgesamt viermal gewonnen hat, war ich also nur zweimal schuld. Heute muss ich sagen. Zum Glück hat sie gewonnen.
Denn es gab in den letzten Jahren mehr als einen Moment, an dem ich dachte: Gott sei Dank, ist sie da!
Aber wie sie gleich sehen werden, kann sie dennoch auch mit ihrer kargen Sprache Emotionen entfalten. Und sie tut das immer entlang des Framings Hope vs.
Aber schauen wir uns erst einmal an, wie die Amerikaner so etwas bewerben:. Ich empfehle, die ganze Rede zu sehen.
Den entscheidenden Ausschnitt findet man ab Minute — bis ca Es gibt durchaus auch progressive Konservative. Aber die Zeichen der Zeit sind leider andere.
Wenn Demokratien sich wappnen wollen für den Kampf gegen Populistische und häufig auch Totalitäre Tendenzen, dann müssen sie sich intensiver der stärksten Waffe widmen, die sie haben:.
Ich irre mich in diesem Fall gerne. Die Hamburger SPD hat am Februar eines ihrer besten Ergebnisse der letzten 25 Jahre eingefahren.
Seit vielen Jahren betone ich immer wieder, dass es herzlich wenig Sinn macht, einen Wahlkampf und dessen Ergebnis anhand des Ergebnisses von vier oder fünf Jahren zuvor zu beurteilen.
Was soll das bringen? Jede Wahl ist ein Unikat und findet im Kontext der Gegenwart statt. Und diese Gegenwart im Deutschland des Februars ist eine völlig andere als im Februar Soviel zur Verweildauer von Erfolgen in der Politik.
Ein Rückblick lohnt daher allenfalls nur, um zu bestätigen, wie klar die Hamburgerinnen und Hamburger ihre Entscheidung nach Hamburger Themen und Persönlichkeiten ausrichten.
Da kann die Bundespartei stehen wo sie will — bei 40 oder Die ganze SPD tut jedenfalls gut daran, die jetzt gern immer wieder von interessierter Seite hochgezogenen angeblichen Gegensätze zwischen Bundespartei und Landespartei zu ignorieren.
Für Hamburg. Und da mag man aus konkreten Fragestellungen heraus zu anderen Detailergebnissen kommen als in Berlin, Hannover, Mainz, Potsdam, Düsseldorf oder Schwerin.
Es bleibt aber sozialdemokratische Politik. Also zwei bis drei Monate vor dem Wahltag. Das ist nicht schön. Wir hatten aber Grund zur Hoffnung.
Denn wie in diesem Blog schon mehrfach berichtet und analysiert, kommt es für die führende Regierungspartei vor Ort vor allem darauf an, wie die Bevölkerung die Regierungsarbeit bewertet.
Heute wissen wir, wie das etwa in Rheinland-Pfalz oder in Niedersachsen der Fall war, dass man dann eine Wahl durchaus noch drehen kann, selbst wenn man drei Monate vor der Wahl noch bis zu 10 Prozentpunkte hinten liegt.
Ein Selbstläufer ist es dennoch nicht siehe Schleswig-Holstein , wo die Regierungsarbeit gut bewertet wurde, die SPD aber dennoch verlor. Man hat eine Chance.
Und damit auch die Chance, es zu versemmeln. Wird die Regierungsarbeit aber schlecht bewertet, dann sollte man sich ebenfalls nie auf gute Umfragen verlassen.
Denn in den letzten Wochen vor der Wahl fokussieren die Wählerinnen und Wähler sich auf ihr Bundesland oder ihre Stadt und wenn sie sich schlecht regiert fühlen, schmelzen Umfragen wie Eis in der Sonne.
Auch hierfür gibt es ausreichend Beispiele, die an dieser Stelle aber zu unnötigem Schmerz führen. In Hamburg wurde die Regierungsarbeit des Senats sehr gut bewertet.
Nochmal in Worten: Dreiundsechzig Prozent. Neben der positiven Regierungsarbeit gab es noch ein paar weitere Pluspunkte, die sich jedoch ebenfalls nicht in den Umfragen niederschlugen.
Der eine ist ganz klar Peter Tschentscher. Wer zuletzt lacht usw. Nun habe ich über die letzten 30 Jahre Himmel, es werden immer mehr , mit recht vielen Kandidatinnen und Kandidaten zu tun gehabt.
Auch mit vielen, die ich vor dem ersten Zusammentreffen überhaupt nicht kannte. Wie Peter Tschentscher eben. Was mir ein bisschen schleierhaft bleibt, ist, wie wenige Journalisten nach einer Begegnung mit ihm das beschrieben, was ich erlebte: Einen blitzgescheiten, rundum neugierigen, ehrgeizigen und sehr eigenständigen Politiker, der für seine Stadt noch eine Menge vorhat.
Es ging darum, dass in Zeiten der wachsenden Städte auf der ganzen Welt die Metropolen entscheidend sein werden, ob neue Umwelt-, Mobilitäts-, Wirtschafts- und Wohnkonzepte zum Durchbruch gelangen — und damit auch die Grundvoraussetzungen für ein friedvolles und soziales Miteinander geschaffen werden.
Die Metropolen, so Tschentschers Fazit, sind es, die den Weg weisen müssen. Und in denen man auf engstem Raum auch am spürbarsten Veränderung herbeiführen und für die Menschen erfahrbar machen kann.
Wenn es hier klappt, klappt es überall. Sein Ziel, so Tschentscher zu uns Ende , sei es, Hamburg weiter zu einer dieser führenden Metropolen auf der Welt zu machen, die den Weg weisen.
Dafür musste er jetzt nur noch die Wahl gewinnen. Leider wollten das andere auch. Aber wer will ihnen das verdenken.
Peter Tschentscher wurde im Vorfeld der Wahl von vielen Journalisten und der politischen Konkurrenz ebenso unterschätzt wie Olaf Scholz vor ihm.
Aber warum sollte man andere nicht den gleichen Fehler zweimal machen lassen. Oder dreimal. Die taugten nicht als Schreckgespenst, waren Koalitionspartner, stellten die zweite Bürgermeisterin und befanden sich im absoluten Höhenrausch mit bundesweiten Umfrageergebnissen, die mehr als doppelt so hoch lagen wie die der SPD FGW 1.
Eine gänzlich andere Situation. Und wer glaubte, das Thema würde im Winter abklingen, der hatte vergessen, dass im europäischen Winter anderswo Sommer ist.
In Australien, zum Beispiel. Wenn überall Familien zusammenkommen und über brennende Känguruhs und versengte Koalas sprechen, bleibt dieses doch so ferne Drama auch in Deutschland politisch nicht ohne Wirkung.
Danach signalisierten alle seriös erhobenen Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis in den Januar hinein. Danach begann der Wahlkampf.
Es macht daher auch gar keinen Sinn, vor der zweiten Januar-Woche ernsthaft anzufangen. Aber natürlich ist das, was dann passiert, sichtbar, hörbar und erlebbar wird nicht der Beginn des Wahlkampfes, sondern sein Ende.
Über die Strategie und auch die Kampagnenentwicklung wird Monate im Voraus entschieden — auch wenn natürlich immer noch Raum für Korrekturen und plötzliche Ereignisse bleibt.
Und ein plötzliches Ereignis trat in diesem Wahlkampf auf. Aber zunächst zur Kampagne. Natürlich nicht. Auch wir und unser Team sind am Ende nur einige von vielen Rädern in der Maschine.
Ersteren muss man nicht mehr vorstellen, aber mit Melanie Leonhard an der Spitze der Hamburger SPD verfügen die glücklichen Hamburger Genossinnen und Genossen gleich über eine zweite starke Führungspersönlichkeit.
Und gemeinsam waren die beiden erst recht unschlagbar. Nach ersten Kennenlernterminen und einer wie immer fundierten Marktforschungsanalyse von Pollytix Strategic Research, begannen wir gemeinsam — und ich meine dabei immer gemeinsam — mit der Ausarbeitung der strategischen Grundlage und der Kampagne.
Zwischen Spitzenkandidat und Parteivorsitzender gab es nie Momente, bei denen die Agentur rätseln musste, ob man gerade zwischen zwei Stühlen sitzt.
Ich meine damit nicht, dass es nicht auch Debatten gab. Harmoniesauce führt im Wahlkampf nur zu Stillstand oder gar Selbstbelügungen. Alles schon erlebt.
Was ich meine, ist, dass die Strategie im Team erarbeitet, verabschiedet und auch durchgezogen wurde. Und das auch zu Zeiten, in denen der Wind sehr steife Brisen ins Gesicht jagte.
Die ganze Stadt eben. Volkspartei, nicht Klientelpartei. Hamburg-Partei, nicht nur Hamburg-Mitte-Partei. Nicht nur eine davon.
I guess I made my point. Der Rest war dann nur noch Arbeit. Denn wenn die Strategie einmal steht, geht die Arbeit für eine Agentur auch leichter von der Hand.
Was man der Kampagne nicht vorwerfen kann ist, dass sie die SPD versteckt. Nicht hier. Sie fiel auch nicht vom Himmel, sondern war erarbeitet.
Sie war zwingend, nicht spontan. Und sie wurde von starken Führungspersönlichkeiten absolut stringent durchgezogen.
Das garantiert noch keinen Erfolg. Macht ihn aber wahrscheinlicher. Die Fehler machten die anderen. Denn wenn man den Hut in den Ring wirft, um als Nummer 1 durchs Ziel zu gehen, wird man auch daran gemessen, Nummer 1 zu sein.
Dafür war sie am Ende zu wacklig unterwegs und stolperte in den entscheidenden Momenten über zu viel Taktik statt Strategie. Alles Weitere kann man den überall vorliegenden Direktwahlfragen entnehmen.
Bis zum Wahltag blieben die Grünen im Grunde die monothematische Partei, die sie nicht mehr sein wollten.
Am Und sollte sie nicht mehr abgeben. Aber dazwischen lag noch eine schwere Krise. Aus meiner Sicht vor allem eine Krise des Journalismus. Die letzten zehn Tage des Wahlkampfes wurden von einem angeblichen Skandal dominiert, der wie aus dem Nichts kommend massiv in die entscheidende Phase dieser Wahl einschlug.
Es ging um einen angeblichen Steuererlass für eine Bank unter dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und zielte natürlich auf Peter Tschentscher, der zu diesem Zeitpunkt Finanzsenator war.
Nahezu alles hierzu war bereits vor Jahren in der Bürgerschaft sehr transparent aufgearbeitet worden. Obwohl mit Olaf Scholz der amtierende Bundesfinanzminister und Vizekanzler massiv beschuldigt wurde, griff kein nationales Leitmedium dieses Thema auf.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Tschentscher persönlich sich im Zuge des Cum-Ex-Skandals bewusst etwas zu Schulden hat kommen lassen, tendiert gegen Null.
Andreas Dey, Hamburger Abendblatt vom Wenn Gerüchte, Halbwahrheiten und Interpretationen zu vermeintlichen Investigativ-Geschichten zusammengekocht werden, ist Vorsicht geboten!
Seit Dienstag ist diese steile These wohl kaum noch zu halten. Fakt ist aber: Genau dieser Tagebucheintrag wurde so verkürzt wiedergegeben, dass der entlastende Teil einfach weggelassen wurde.
Mit Aufklärung hatte das nichts mehr zu tun. Die zugrundeliegende Schuldvermutung erfolgte so kurz vor dem Wahltermin, dass deren Widerlegung medial kaum noch durchdringen konnte.
Vor allem nicht gegen den marktbeherrschenden NDR. Für die Korrektur sorgten die Kollegen der anderen wichtigen Medien.
War es doch für beide der erste Wahlkampf. Und das unter ständiger nationaler Beobachtung der einzigen Landtagswahl im Jahre Sie stand wie eine Eins.
Und die Wählerinnen und Wähler, das ist vielleicht die beruhigende Erkenntnis dieses Wahlabends, haben auch die Vorwürfe auf den letzten Metern als das wahrgenommen, was sie auch waren: Wahlkampfgetöse.
Meine Standardempfehlung ist deshalb: Stärken stärken, Schwächen ignorieren. Das ist kein Hinderungsgrund mehr. Tritt nicht an!
Netter Versuch. Die Karten werden völlig neu gemischt. Schon ohne Corona. Und Röttgens Zeit war nie und kommt auch nie.
Also aus meiner Sicht ist das ein ziemlich trauriges Feld. Kann Scholz aber überhaupt Kanzler werden? Ja, das wäre traurig.
Sprache ist Macht. Sprache markiert Hoheitsgebiete, territoriale und ethnische Zugehörigkeit. Sprache ist Mittel der Unterdrückung ebenso wie Zeichen der Unabhängigkeit.
Sprache kann ebenso gut für Separation und Segregation stehen wie für Dialog und Integration. Sprache kann zu Sprachlosigkeit führen. Denken wir nur einmal an Konflikte der jüngeren Geschichte.
Sprache war schon immer auch Unterdrückungs- und Manipulationswerkzeug. Aber zurück ins Jahr , zu mir und endlich auch zu meinem eigentlichen Thema.
Ich liebe Wahlkämpfe und noch mehr, sie zu gewinnen. Pressespiegel Hamburg Aber zum Wahltag gehört der Wahlkampf.
Das Werben um die Wählerinnen und Wähler. Es ist kein Bürgerkrieg. Und er verläuft auch nicht entlang territorialer Grenzen wie Nord und Süd.
Noch dazu findet Wahlkampf heute in einer völlig veränderten Medienlandschaft statt. Sie müssen mit einer starken Stimme sprechen. Und mit einer klaren Sprache.
Dies alles führt zu Schwäche statt Stärke. Eine starke Familie schützt sich. Eine starke Nation schützt sich.
Ein starkes Volk lässt sich nicht unterkriegen. Tradition macht stark. Veränderung macht schwach.
Das ist ein sehr starkes Framing. Es geht um Schutz, ums Bewahren. Für die Bedrohung kann auch keine Metapher stark genug sein.
Auch in Deutschland nicht. Aber Metaphern können auch harmloser daherkommen und dennoch Wirkung entfalten. Wie begegnet man erfolgreich diesem starken, alles durchdringenden konservativen Framing?
In dem man eine eigene starke Emotion auslöst. Einer Gegenemotion, wenn man so will. Heute gibt es diese Linie auch noch. Aber die Debatte hat sich viel stärker emotionalisiert.
Moderne Wahlkämpfe zeichnet eine wesentlich stärkere Emotionalisierung aus. Es geht um Hoffnung gegen Angst. Hope vs.
Fear Mittelerde vs. Mordor Wenn ich von Hope spreche denken alle sofort an Barack Obama. Er hat sogar ein Buch darüber geschrieben: The Audacity of Hope.
Hier ein Link zu dem Wahlkampfspot. Und Hoffnung ist eine starke Emotion. Es folgten Nachahmer auf der ganzen Welt. In Spanien benannte sich eine ganze Partei gleich danach: Podemos.
As a composer, Strauss senior is remembered for his works for the horn. They include two concertos and numerous smaller works.
Strauss was born in Parkstein , Bavaria. His father, Johann Urban Strauss, was of unsteady character; his children were illegitimate and he left their upbringing to their mother, Maria Anna Kunigunde Walter.
Georg taught Strauss to play the clarinet, guitar and a range of brass instruments. At the age of nine, Strauss was taken on as a pupil and player by another uncle, Franz Michael Walter, a military bandmaster.
At the age of 15, through the influence of George Walter, Strauss was appointed to the private orchestra of Duke Max in Munich, where he remained for ten years.
He started to compose for that instrument. Among his earliest compositions were a Romance, Les Adieux , and a Fantasy on Schubert 's Sehnsuchtswalzer , both for horn and orchestra with alternative versions for horn and piano.
In Strauss became a member of the orchestra of the Bavarian Court Opera. The son died aged 10 months in , and in , Strauss's wife and daughter died of cholera.
Strauss's first horn concerto was premiered, with the composer playing the horn part, in and he remained greatly in demand as a soloist. Strauss's musical preferences were strongly classical ; he loved the music of Mozart above all other, and also particularly admired Haydn and Beethoven.
Despite his personal distaste for Wagner, both as a man and a musician, Strauss's strict professionalism drove him to devote all his technical mastery to the important horn solos in Wagner's operas.
Wagner said, "Strauss is a detestable fellow but when he blows his horn one cannot sulk with him. In Strauss was elected conductor of the amateur orchestra, the "Wilde Gung'l", a post he held for 21 years.
Strauss retired from the opera orchestra in , though he continued his conducting and taught for some years thereafter.
Er machte für eine in Richtung Konservatismus verschobene Debattenhoheit vor allem an der Akzentverschiebung der Republikaner auf der Werteebene verantwortlich.
Es ging nicht mehr nur um die Wirtschaft — es ging immer stärker um Werte. Lakoff machte deutlich, dass die Konservativen nahezu ihren ganzen Diskurs auf der Ausdehnung dieser Family Values und besonders auch deren Bedrohung aufbauen.
Bis heute wird in diesen konservativen Familien-Frame alles eingebettet, was Gefühle von Bedrohung durch Veränderung auslöst. Und es wird häufig geleugnet, dass Veränderung überhaupt notwendig sei.
Wie etwa, ob es den Klimawandel überhaupt gibt. Steuern , zum Beispiel, sind aus konservativer Sicht ein unschöner Eingriff in unsere Hoheitsrechte.
Nein, sie sind eine Last. Schon längst wird der Diskurs über Steuern von Metaphern geprägt. Sie sind nicht so radikal, aber wirksam.
Befreit von dieser Last kann er jetzt wieder Jagen und Sammeln nur für seinen Stamm und seine Familie. Aber sind die Worte nicht unschuldig?
Aber auch er bediente sich dem erfolgreichen konservativen Framing der Stärke. Heute sind dieselben Worte aber noch weniger unschuldig. Denn heute stehen sie in einem noch wesentlich nationalistischeren Kontext.
Es geht nicht nur um die Stärke der eigenen Nation. Es geht auch darum, sie vor Eindringlingen und Einflüssen zu schützen.
In dieses populistisch-konservative Framing werden auch auf den ersten Blick entfernte Ereignisse eingebettet.
Das isolationistische Element des Framings bedient der heutige Präsident der USA, der sich lautstark darüber beschwert, dass ein Film aus Korea den Oscar für den besten Film gewonnen hat.
Man kann fast sämtliche Parteien entlang dieser Demarkationslinie sortieren. Aber bereits war es ein zentrales Ausweisschild für den letzten erfolgreichen demokratischen Kandidaten vor Obama: Bill Clinton.
Erfolgreiche progressive Kampagnen der jüngsten Zeit haben diese Emotion massiv bedient und ihre Sprache daran ausgerichtet.
Mehr Optimismus geht ja kaum. Progressive Parteien — so meine Erkenntnis, haben dann eine Chance gegen die Sprachmacht der Angst, wenn sie sich dieser positiven Sicht auf die Chancen des Wandels ganz verschreiben.
Viel zu oft sind Parteien mit einer progressiven Agenda auf einem negativen Framing unterwegs. Aber am Ende dieser Botschaft bin ich schon so deprimiert, ich will morgens schon nicht mehr aufstehen, um wählen zu gehen, so schrecklich ist das alles.
Und auch Hillary Clinton konnte gegen Trump nur verlieren, weil die Menschen mit ihr keine Hoffnung auf einen Aufbruch verbanden.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Es gibt diese Probleme alle. Und man muss sie angehen. Zum Abschluss möchte ich Ihnen einen Ausschnitt aus der Rede einer Frau zeigen, gegen die ich zweimal Wahlkämpfe verloren habe.
Da sie insgesamt viermal gewonnen hat, war ich also nur zweimal schuld. Heute muss ich sagen. Zum Glück hat sie gewonnen. Denn es gab in den letzten Jahren mehr als einen Moment, an dem ich dachte: Gott sei Dank, ist sie da!
Aber wie sie gleich sehen werden, kann sie dennoch auch mit ihrer kargen Sprache Emotionen entfalten.
Und sie tut das immer entlang des Framings Hope vs. Aber schauen wir uns erst einmal an, wie die Amerikaner so etwas bewerben:.
Ich empfehle, die ganze Rede zu sehen. Den entscheidenden Ausschnitt findet man ab Minute — bis ca Es gibt durchaus auch progressive Konservative.
Aber die Zeichen der Zeit sind leider andere. Wenn Demokratien sich wappnen wollen für den Kampf gegen Populistische und häufig auch Totalitäre Tendenzen, dann müssen sie sich intensiver der stärksten Waffe widmen, die sie haben:.
Ich irre mich in diesem Fall gerne. Die Hamburger SPD hat am Februar eines ihrer besten Ergebnisse der letzten 25 Jahre eingefahren. Seit vielen Jahren betone ich immer wieder, dass es herzlich wenig Sinn macht, einen Wahlkampf und dessen Ergebnis anhand des Ergebnisses von vier oder fünf Jahren zuvor zu beurteilen.
Was soll das bringen? Jede Wahl ist ein Unikat und findet im Kontext der Gegenwart statt. Und diese Gegenwart im Deutschland des Februars ist eine völlig andere als im Februar Soviel zur Verweildauer von Erfolgen in der Politik.
Ein Rückblick lohnt daher allenfalls nur, um zu bestätigen, wie klar die Hamburgerinnen und Hamburger ihre Entscheidung nach Hamburger Themen und Persönlichkeiten ausrichten.
Da kann die Bundespartei stehen wo sie will — bei 40 oder Die ganze SPD tut jedenfalls gut daran, die jetzt gern immer wieder von interessierter Seite hochgezogenen angeblichen Gegensätze zwischen Bundespartei und Landespartei zu ignorieren.
Für Hamburg. Und da mag man aus konkreten Fragestellungen heraus zu anderen Detailergebnissen kommen als in Berlin, Hannover, Mainz, Potsdam, Düsseldorf oder Schwerin.
Es bleibt aber sozialdemokratische Politik. Also zwei bis drei Monate vor dem Wahltag. Das ist nicht schön. Wir hatten aber Grund zur Hoffnung.
Denn wie in diesem Blog schon mehrfach berichtet und analysiert, kommt es für die führende Regierungspartei vor Ort vor allem darauf an, wie die Bevölkerung die Regierungsarbeit bewertet.
Heute wissen wir, wie das etwa in Rheinland-Pfalz oder in Niedersachsen der Fall war, dass man dann eine Wahl durchaus noch drehen kann, selbst wenn man drei Monate vor der Wahl noch bis zu 10 Prozentpunkte hinten liegt.
Ein Selbstläufer ist es dennoch nicht siehe Schleswig-Holstein , wo die Regierungsarbeit gut bewertet wurde, die SPD aber dennoch verlor.
Man hat eine Chance. Und damit auch die Chance, es zu versemmeln. Wird die Regierungsarbeit aber schlecht bewertet, dann sollte man sich ebenfalls nie auf gute Umfragen verlassen.
Denn in den letzten Wochen vor der Wahl fokussieren die Wählerinnen und Wähler sich auf ihr Bundesland oder ihre Stadt und wenn sie sich schlecht regiert fühlen, schmelzen Umfragen wie Eis in der Sonne.
Auch hierfür gibt es ausreichend Beispiele, die an dieser Stelle aber zu unnötigem Schmerz führen. In Hamburg wurde die Regierungsarbeit des Senats sehr gut bewertet.
Nochmal in Worten: Dreiundsechzig Prozent. Neben der positiven Regierungsarbeit gab es noch ein paar weitere Pluspunkte, die sich jedoch ebenfalls nicht in den Umfragen niederschlugen.
Der eine ist ganz klar Peter Tschentscher. Wer zuletzt lacht usw. Nun habe ich über die letzten 30 Jahre Himmel, es werden immer mehr , mit recht vielen Kandidatinnen und Kandidaten zu tun gehabt.
Auch mit vielen, die ich vor dem ersten Zusammentreffen überhaupt nicht kannte. Wie Peter Tschentscher eben. Was mir ein bisschen schleierhaft bleibt, ist, wie wenige Journalisten nach einer Begegnung mit ihm das beschrieben, was ich erlebte: Einen blitzgescheiten, rundum neugierigen, ehrgeizigen und sehr eigenständigen Politiker, der für seine Stadt noch eine Menge vorhat.
Es ging darum, dass in Zeiten der wachsenden Städte auf der ganzen Welt die Metropolen entscheidend sein werden, ob neue Umwelt-, Mobilitäts-, Wirtschafts- und Wohnkonzepte zum Durchbruch gelangen — und damit auch die Grundvoraussetzungen für ein friedvolles und soziales Miteinander geschaffen werden.
Die Metropolen, so Tschentschers Fazit, sind es, die den Weg weisen müssen. Und in denen man auf engstem Raum auch am spürbarsten Veränderung herbeiführen und für die Menschen erfahrbar machen kann.
Wenn es hier klappt, klappt es überall. Sein Ziel, so Tschentscher zu uns Ende , sei es, Hamburg weiter zu einer dieser führenden Metropolen auf der Welt zu machen, die den Weg weisen.
Dafür musste er jetzt nur noch die Wahl gewinnen. Leider wollten das andere auch. Aber wer will ihnen das verdenken. Peter Tschentscher wurde im Vorfeld der Wahl von vielen Journalisten und der politischen Konkurrenz ebenso unterschätzt wie Olaf Scholz vor ihm.
Aber warum sollte man andere nicht den gleichen Fehler zweimal machen lassen. Oder dreimal. Die taugten nicht als Schreckgespenst, waren Koalitionspartner, stellten die zweite Bürgermeisterin und befanden sich im absoluten Höhenrausch mit bundesweiten Umfrageergebnissen, die mehr als doppelt so hoch lagen wie die der SPD FGW 1.
Eine gänzlich andere Situation. Und wer glaubte, das Thema würde im Winter abklingen, der hatte vergessen, dass im europäischen Winter anderswo Sommer ist.
In Australien, zum Beispiel. Wenn überall Familien zusammenkommen und über brennende Känguruhs und versengte Koalas sprechen, bleibt dieses doch so ferne Drama auch in Deutschland politisch nicht ohne Wirkung.
Danach signalisierten alle seriös erhobenen Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis in den Januar hinein. Danach begann der Wahlkampf.
Es macht daher auch gar keinen Sinn, vor der zweiten Januar-Woche ernsthaft anzufangen. Aber natürlich ist das, was dann passiert, sichtbar, hörbar und erlebbar wird nicht der Beginn des Wahlkampfes, sondern sein Ende.
Über die Strategie und auch die Kampagnenentwicklung wird Monate im Voraus entschieden — auch wenn natürlich immer noch Raum für Korrekturen und plötzliche Ereignisse bleibt.
Und ein plötzliches Ereignis trat in diesem Wahlkampf auf. Aber zunächst zur Kampagne. Natürlich nicht. Auch wir und unser Team sind am Ende nur einige von vielen Rädern in der Maschine.
Ersteren muss man nicht mehr vorstellen, aber mit Melanie Leonhard an der Spitze der Hamburger SPD verfügen die glücklichen Hamburger Genossinnen und Genossen gleich über eine zweite starke Führungspersönlichkeit.
Und gemeinsam waren die beiden erst recht unschlagbar. Nach ersten Kennenlernterminen und einer wie immer fundierten Marktforschungsanalyse von Pollytix Strategic Research, begannen wir gemeinsam — und ich meine dabei immer gemeinsam — mit der Ausarbeitung der strategischen Grundlage und der Kampagne.
Zwischen Spitzenkandidat und Parteivorsitzender gab es nie Momente, bei denen die Agentur rätseln musste, ob man gerade zwischen zwei Stühlen sitzt.
Ich meine damit nicht, dass es nicht auch Debatten gab. Harmoniesauce führt im Wahlkampf nur zu Stillstand oder gar Selbstbelügungen.
Alles schon erlebt. Was ich meine, ist, dass die Strategie im Team erarbeitet, verabschiedet und auch durchgezogen wurde. Und das auch zu Zeiten, in denen der Wind sehr steife Brisen ins Gesicht jagte.
Die ganze Stadt eben. Volkspartei, nicht Klientelpartei. Hamburg-Partei, nicht nur Hamburg-Mitte-Partei. Nicht nur eine davon. I guess I made my point.
Der Rest war dann nur noch Arbeit. Denn wenn die Strategie einmal steht, geht die Arbeit für eine Agentur auch leichter von der Hand.
Was man der Kampagne nicht vorwerfen kann ist, dass sie die SPD versteckt. Nicht hier. Sie fiel auch nicht vom Himmel, sondern war erarbeitet.
Sie war zwingend, nicht spontan. Und sie wurde von starken Führungspersönlichkeiten absolut stringent durchgezogen.
Das garantiert noch keinen Erfolg. Macht ihn aber wahrscheinlicher. Die Fehler machten die anderen. Denn wenn man den Hut in den Ring wirft, um als Nummer 1 durchs Ziel zu gehen, wird man auch daran gemessen, Nummer 1 zu sein.
Dafür war sie am Ende zu wacklig unterwegs und stolperte in den entscheidenden Momenten über zu viel Taktik statt Strategie. Alles Weitere kann man den überall vorliegenden Direktwahlfragen entnehmen.
Bis zum Wahltag blieben die Grünen im Grunde die monothematische Partei, die sie nicht mehr sein wollten. Am Und sollte sie nicht mehr abgeben.
Aber dazwischen lag noch eine schwere Krise. Aus meiner Sicht vor allem eine Krise des Journalismus.
Die letzten zehn Tage des Wahlkampfes wurden von einem angeblichen Skandal dominiert, der wie aus dem Nichts kommend massiv in die entscheidende Phase dieser Wahl einschlug.
Es ging um einen angeblichen Steuererlass für eine Bank unter dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und zielte natürlich auf Peter Tschentscher, der zu diesem Zeitpunkt Finanzsenator war.
Nahezu alles hierzu war bereits vor Jahren in der Bürgerschaft sehr transparent aufgearbeitet worden. Obwohl mit Olaf Scholz der amtierende Bundesfinanzminister und Vizekanzler massiv beschuldigt wurde, griff kein nationales Leitmedium dieses Thema auf.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Tschentscher persönlich sich im Zuge des Cum-Ex-Skandals bewusst etwas zu Schulden hat kommen lassen, tendiert gegen Null.
Andreas Dey, Hamburger Abendblatt vom Wenn Gerüchte, Halbwahrheiten und Interpretationen zu vermeintlichen Investigativ-Geschichten zusammengekocht werden, ist Vorsicht geboten!
Seit Dienstag ist diese steile These wohl kaum noch zu halten. Fakt ist aber: Genau dieser Tagebucheintrag wurde so verkürzt wiedergegeben, dass der entlastende Teil einfach weggelassen wurde.
Mit Aufklärung hatte das nichts mehr zu tun. Die zugrundeliegende Schuldvermutung erfolgte so kurz vor dem Wahltermin, dass deren Widerlegung medial kaum noch durchdringen konnte.
Vor allem nicht gegen den marktbeherrschenden NDR. Für die Korrektur sorgten die Kollegen der anderen wichtigen Medien.
War es doch für beide der erste Wahlkampf. Und das unter ständiger nationaler Beobachtung der einzigen Landtagswahl im Jahre Sie stand wie eine Eins.
Und die Wählerinnen und Wähler, das ist vielleicht die beruhigende Erkenntnis dieses Wahlabends, haben auch die Vorwürfe auf den letzten Metern als das wahrgenommen, was sie auch waren: Wahlkampfgetöse.
Meine Standardempfehlung ist deshalb: Stärken stärken, Schwächen ignorieren. Das ist kein Hinderungsgrund mehr. Tritt nicht an! Netter Versuch.
Die Karten werden völlig neu gemischt. Schon ohne Corona. Und Röttgens Zeit war nie und kommt auch nie. Also aus meiner Sicht ist das ein ziemlich trauriges Feld.
Kann Scholz aber überhaupt Kanzler werden? Ja, das wäre traurig. Sprache ist Macht. Sprache markiert Hoheitsgebiete, territoriale und ethnische Zugehörigkeit.
Sprache ist Mittel der Unterdrückung ebenso wie Zeichen der Unabhängigkeit. Sprache kann ebenso gut für Separation und Segregation stehen wie für Dialog und Integration.
Sprache kann zu Sprachlosigkeit führen. Denken wir nur einmal an Konflikte der jüngeren Geschichte. Sprache war schon immer auch Unterdrückungs- und Manipulationswerkzeug.
Aber zurück ins Jahr , zu mir und endlich auch zu meinem eigentlichen Thema. Ich liebe Wahlkämpfe und noch mehr, sie zu gewinnen.
Pressespiegel Hamburg Aber zum Wahltag gehört der Wahlkampf. Das Werben um die Wählerinnen und Wähler. Es ist kein Bürgerkrieg.
Und er verläuft auch nicht entlang territorialer Grenzen wie Nord und Süd. Noch dazu findet Wahlkampf heute in einer völlig veränderten Medienlandschaft statt.
Sie müssen mit einer starken Stimme sprechen. Und mit einer klaren Sprache. Dies alles führt zu Schwäche statt Stärke.
Eine starke Familie schützt sich. Eine starke Nation schützt sich. Ein starkes Volk lässt sich nicht unterkriegen. Tradition macht stark.
Veränderung macht schwach. Das ist ein sehr starkes Framing. Es geht um Schutz, ums Bewahren. Für die Bedrohung kann auch keine Metapher stark genug sein.
Auch in Deutschland nicht. Aber Metaphern können auch harmloser daherkommen und dennoch Wirkung entfalten. Wie begegnet man erfolgreich diesem starken, alles durchdringenden konservativen Framing?
In dem man eine eigene starke Emotion auslöst. Einer Gegenemotion, wenn man so will. Heute gibt es diese Linie auch noch. Aber die Debatte hat sich viel stärker emotionalisiert.
Moderne Wahlkämpfe zeichnet eine wesentlich stärkere Emotionalisierung aus. Es geht um Hoffnung gegen Angst.
Hope vs. Fear Mittelerde vs. Mordor Wenn ich von Hope spreche denken alle sofort an Barack Obama. Er hat sogar ein Buch darüber geschrieben: The Audacity of Hope.
Hier ein Link zu dem Wahlkampfspot. Und Hoffnung ist eine starke Emotion. Es folgten Nachahmer auf der ganzen Welt.
In Spanien benannte sich eine ganze Partei gleich danach: Podemos. Sie warnen vor allem Möglichen. Jeremy Corbyn hat so gerade eine Wahl in England vor die Wand gefahren.
Man kann diese Probleme aber nur lösen, wenn man zuvor gewählt wird. Die Trennlinie Hope vs.
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